Mitte der 80er Jahre sorgte die Stiftung Warentest mit einer vernichtenden Bewertung für getesteten Gartenhäcksler für Aufsehen in der Branche. Heute, mehr als 25 Jahre später, hat sich das Bild deutlich geändert. Im April 2011 haben die Prüfer des unabhängigen Instituts erneut 17 Produkte unterschiedlicher Hersteller unter die Lupe genommen, mit einem durchweg positiven Eindruck. Viele gute Gartenhäcksler stehen einigen schlechten Gartengeräten gegenüber. Ähnlich groß ist die Preisspanne der Produkte, sie reicht vom 109 Euro teuren Häcksler vom Baumarkt-Discounter bis hin zum fast 800 Euro teuren Produkt des Markenherstellers.
Messerhäcksler waren bis vor einigen Jahren noch die gebräuchlichsten Häcksler auf dem Markt. Inzwischen aber zählen sogenannte Walzenhäcksler zum aktuellen Standard. Sie zerkleinern kleine und große Äste oft besser und erleichtern die Arbeit. Sie ziehen Äste selbstständig ein, sind hörbar leiser im Betrieb und meist sogar noch sicherer. Für eine neue Innovation sorgte nun Bosch, der seinen Häcksler AXT 25 TC mit einer speziellen Walze ausstattete. Das Bearbeiten von dickem Holzwerk stellt damit ein deutlich kleineres Problem dar, zudem verstopft die Häckselmaschine sehr selten. Das sind die Faktoren, warum der Bosch AXT 25 TC zum Testsieger gekürt wurde.
Stolze 500 Euro muss der Gartenliebhaber für das innovative Produkt zahlen. Wenn der Geldbeutel nicht so groß ist, tut es auch der Walzenhäcksler aus dem Hause Hornbach. Der Mac Allister 2500 ELH kostet mit rund 170 Euro nur ein Drittel im Vergleich zum Testsieger und folgt gleich dahinter auf dem zweiten Platz. Mit Ausnahme des Bosch AXT 2200 haben die geprüften Walzenhäcksler im Test im wahrsten Sinne des Wortes "nicht gut abgeschnitten". Sie landeten auf den hinteren Plätzen, auch weil sie mit dicken Ästen deutlich mehr Probleme haben.
Ein großes Problem der Messerhäcksler ist die Gefahr, dass sie leicht verstopfen. Die Leistung leidet darunter, meist muss das Gerät geöffnet werden, um die Verstopfung zu lösen. Walzenhäcksler verstopfen hingegen selten, und einige Modelle verfügen über einen "Rückwärtsgang", dadurch lassen sich Probleme schnell beheben. Sie sind zudem deutlich leiser im Betrieb und lassen sich leichter nachjustieren. Dass alles spricht für den Einsatz von Walzenhäcksler, die in puncto Kaufpreis nur unwesentlich teurer sind. Eine höhere Investition lohnt sich. Im Dauertest konnte neben den genannten Produkten auch der Grizzly GHS 2540 überzeugen, der recht selten verstopfte.
Walzenhäcksler haben mit Messer ausgestattete Geräte längst überholt. Sie ermöglichen ein spürbar komfortableres und leiseres Arbeiten. Ihre Leistung sprich ganz klar für sie, ebenso wie die Eigenschaft, dass sie selten verstopfen.
Bosch konnte im Test mit all seinen Produkten überzeugen, liegt in Sachen Preis-Leistung allerdings über dem Niveau. Deutlich günstiger der Häcksler von Hornbach, der sich als Überraschung im Test herausstellte. Mit 800 Euro stellte Viking mit dem Gartenhäcksler GE 355 das teuerste Modell im Test, der hohe Preis ist allein durch die Leistung und die Verarbeitung aber nicht gerechtfertigt.
Zufriedenheit unter den Testern löste das hohe Maß an Sicherheit aus, das alle Geräte lieferten. Dennoch sollte man beim Häckseln von Holz nicht auf die richtige Ausstattung - Handschuhe und Schutzbrille sind das Mindeste - verzichten.
Gartenhäcksler:Die Innovation siegt
Messerhäcksler waren bis vor einigen Jahren noch die gebräuchlichsten Häcksler auf dem Markt. Inzwischen aber zählen sogenannte Walzenhäcksler zum aktuellen Standard. Sie zerkleinern kleine und große Äste oft besser und erleichtern die Arbeit. Sie ziehen Äste selbstständig ein, sind hörbar leiser im Betrieb und meist sogar noch sicherer. Für eine neue Innovation sorgte nun Bosch, der seinen Häcksler AXT 25 TC mit einer speziellen Walze ausstattete. Das Bearbeiten von dickem Holzwerk stellt damit ein deutlich kleineres Problem dar, zudem verstopft die Häckselmaschine sehr selten. Das sind die Faktoren, warum der Bosch AXT 25 TC zum Testsieger gekürt wurde.
Günstige Gartenhäcksler auf dem Vormarsch
Stolze 500 Euro muss der Gartenliebhaber für das innovative Produkt zahlen. Wenn der Geldbeutel nicht so groß ist, tut es auch der Walzenhäcksler aus dem Hause Hornbach. Der Mac Allister 2500 ELH kostet mit rund 170 Euro nur ein Drittel im Vergleich zum Testsieger und folgt gleich dahinter auf dem zweiten Platz. Mit Ausnahme des Bosch AXT 2200 haben die geprüften Walzenhäcksler im Test im wahrsten Sinne des Wortes "nicht gut abgeschnitten". Sie landeten auf den hinteren Plätzen, auch weil sie mit dicken Ästen deutlich mehr Probleme haben.
Messerhäcksler:Kein einfaches Arbeiten
Ein großes Problem der Messerhäcksler ist die Gefahr, dass sie leicht verstopfen. Die Leistung leidet darunter, meist muss das Gerät geöffnet werden, um die Verstopfung zu lösen. Walzenhäcksler verstopfen hingegen selten, und einige Modelle verfügen über einen "Rückwärtsgang", dadurch lassen sich Probleme schnell beheben. Sie sind zudem deutlich leiser im Betrieb und lassen sich leichter nachjustieren. Dass alles spricht für den Einsatz von Walzenhäcksler, die in puncto Kaufpreis nur unwesentlich teurer sind. Eine höhere Investition lohnt sich. Im Dauertest konnte neben den genannten Produkten auch der Grizzly GHS 2540 überzeugen, der recht selten verstopfte.
Fazit zum Test Gartenhäcksler
Walzenhäcksler haben mit Messer ausgestattete Geräte längst überholt. Sie ermöglichen ein spürbar komfortableres und leiseres Arbeiten. Ihre Leistung sprich ganz klar für sie, ebenso wie die Eigenschaft, dass sie selten verstopfen.
Bosch konnte im Test mit all seinen Produkten überzeugen, liegt in Sachen Preis-Leistung allerdings über dem Niveau. Deutlich günstiger der Häcksler von Hornbach, der sich als Überraschung im Test herausstellte. Mit 800 Euro stellte Viking mit dem Gartenhäcksler GE 355 das teuerste Modell im Test, der hohe Preis ist allein durch die Leistung und die Verarbeitung aber nicht gerechtfertigt.
Zufriedenheit unter den Testern löste das hohe Maß an Sicherheit aus, das alle Geräte lieferten. Dennoch sollte man beim Häckseln von Holz nicht auf die richtige Ausstattung - Handschuhe und Schutzbrille sind das Mindeste - verzichten.


