Gartengeräte Vergleich - Stiftung Warentest

Test Gartenscheren


Wer schneidet besser ab?


Der Frühling naht, die Temperaturen steigen, die Pflanzen sprießen empor und die neue Gartensaison beginnt. Auch in diesem Jahr werden die Deutschen wieder unzählige Produkte für die Gartenpflege erwerben. Ganz oben auf der Liste der meistverkauftesten Gartengeräte stehen Gartenscheren. Mehr als zwei Millionen Produkte dieser Art gehen jedes Jahr über die Ladentheke. Die Auswahl möglicher Produkte reicht von der einfachen Schere vom Discounter bis hin zum Markenprodukt vom Premiumhersteller. Pünktlich zur neuen Gartensaison hat die Stiftung Warentest Ast- und Gartenscheren geprüft. Das Ergebnis ist sehr ernüchternd, nur jedes zweite Prüfobjekt kann gut abschneiden, gar fünf Scheren sind nur mangelhaft. Es zeigt sich: Der Preis ist Trumpf.


Gartenscheren - allen Ansprüchen gewachsen ?


Die Voraussetzungen für eine gute Schere sind klar. Sie muss das Holz sauber und einfach schneiden können, sicher und bequem in der Hand liegen und für die harte Gartenarbeit gewappnet sein. Was sich in der Theorie einfach anhört, ist für viele Produkte in der Praxis unmöglich. Im Dauertest fiel die Florabest Bypass von Lidl durch, sie zerbrach noch schneller entzwei als die Gartenschere vom Discounter Penny. Selbst Produkte von bekannten Herstellern wie Lux oder die Gardena Classic versagten im Bereich der Haltbarkeit. Noch eins haben diese vier Gartenscheren gemein: Mit einem Preis von unter zehn Euro waren sie die günstigsten Scheren im Test. Deutlich belastbarer waren die Astscheren, die sich für einen Astdurchmesser von rund vier Zentimetern eignen. Sie überstanden den Dauertest ohne größere Schwierigkeiten.


Ast - und Gartenscheren: Wie durch Butter


Ein weiteres Prüfkriterium der Stiftung Warentest war die Schneideeigenschaft der Ast- und Gartenscheren. Ein überzeugendes Ergebnis der Gartenscheren lieferte die Gardena Comfort Smart Cut ab. Der Testsieger macht seinen Namen alle Ehre, dank der zuschaltbaren Ratsche ließen sich die Äste selbst nach langer Arbeit noch bequem schneiden. Mit einem Kaufpreis von 40 Euro gehört die Ambossschere aber auch zu den teuersten Produkten im Test. Deutlich günstiger ist die Wolf Garten RS 22, die knapp geschlagen auf den zweiten Platz landete. Ihr Kaufpreis liegt bei unter zwanzig Euro. Mit der RS 830 von Wolf und der Comfort 760 AL 643 von Gardena lieferten die Prüflinge dieser Hersteller auch bei den Astscheren gute Ergebnisse ab. Geschlagen wurden sie lediglich von der Fiskars Power Gear Bypass-Getriebsgartenschere. Das Leichtgewicht liegt besonders komfortabel in der Hand, schneidet sich kinderleicht durch die Äste und ist mit 42 Euro günstiger als die Produkte der Konkurrenz auf den folgenden Plätzen.


Sicherheit bei Gartenscheren


Mit den Ast- und Gartenscheren ist es problemlos möglich, einen Finger zu durchtrennen. Die Sicherheit spielt bei Produkten mit scharten Schneiden immer eine große Rolle. Dank gummierter Griffe lieferten alle 11 Astscheren im Test ein gutes Ergebnis. Anders das Bild bei den kleinen Gartenscheren. Sie sind oftmals so kompakt gebaut, dass man sich beim Schneiden die Finger zwischen den Griffen klemmen kann. Das führte bei einigen Produkten zur Abwertung. Ein erhöhtes Risiko stellte die JB Berger 1050 dar. Sie ist dermaßen spitz geformt, dass sie erhebliche Verletzungen hervorrufen kann. Die Stiftung Warentest bemängelte in ihrem Versuch den Einsatz gesundheitsschädlicher Chemikalien bei der Produktion. Im Test enthielten viele Scheren sogenannte polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe oder andere Weichmacher. Sie können über die Haut in den Körper gelangen. Nicht nur aus diesem Grund ist das Tragen von Handschuhen empfehlenswert.


Mehr investieren - weniger Arbeit


Der Test der Stiftung Warentest zeigt deutlich, das die Gartenscheren aus dem oberen Preissegment besser abschneiden. Es muss nicht die teuerste Schere aus dem Sortiment sein, eine gute Astschere gibt es schon für 40 Euro, eine Gartenschere für unter zwanzig Euro. Die Gartenarbeit ist ohnehin schon schwer genug, auf Ware vom Discounter sollte man daher lieber verzichten. Bei der Wahl einer Ambossschere oder einer Zweischneidenschere kommt es auf die Vorlieben des Nutzers an. Grundsätzlich liefern beide Varianten ein ähnlich gutes Ergebnis ab.


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